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Das Hormon FSH ist für das ordnungsgemäße Funktionieren des Reproduktionssystems bei Frauen verantwortlich

FSH

Der follikelstimulisierende Hormon, auch Follitropin genannt (FSH) wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet. Er beeinflusst den weiblichen Monatszyklus und stimuliert die Follikelreifung. Er ist bei der Frau für die richtige Funktion des Fortpflanzungssystems verantwortlich. Die Bestimmung des FSH-Spiegels ist ein der grundsätzlichen Tests der Unfruchtbarkeitsdiagnostik. 

Der FSH-Test ist zugleich der FSH-Gonadotropin-Test, d.h. Follitropin, die von der Hirnanhangsdrüse gebildet wird.

  • Bei Frauen wird der FSH-Konzentrationstest durchgeführt, um die Eizellreserve zu beurteilen, PCO-Syndrom oder Periodenblutungsstörungen, wie unregelmäßige oder zu häufige Periodenblutungen zu diagnostizieren.
  • Bei Männern ist die FSH von Bedeutung für die Hodenentwicklung und die zu niedrige Samenzellbildung (FSH stimuliert die Samenzellbildung).

Wie sollte man sich auf den FSH-Test vorbereiten?

Der Spiegel des follikelstimulisierendes Hormons wird aus Blut bestimmt. Der Test sollte zwischen 1. und 5. Zyklustag (in der frühen Follikelphase) durchgeführt werden. Abhängig vom Testgrund kann der Facharzt die Testdurchführung an einem bestimmten Zyklustag verordnen. In der Vorbereitungszeit auf den FSH-Konzentrationstest ist erforderlich, einige Medikamente (sogar schon vier Wochen vor der Blutentnahme) abzusetzen. Im Erstgespräch sollte der Facharzt von allen von der Patientin eingenommenen Medikamenten informiert werden.

Ein bestehendes radioaktives Nuklid, z.B. nach der Schilddrüsen- oder Knochenbildgebung kann den Befund beeinflussen. Der Facharzt sollte auch von der bildgebenden Diagnostik informiert werden.

Warum sollte FSH- gleichzeitig mit Östradiol-Test durchgeführt werden?

FSH sollte gleichzeitig mit Östradiol getestet werden, weil es dazwischen eine negative Rückkopplung besteht. Das bedeutet, das FSH-Hormon, der von der Hirnanhangsdrüse ausgeschüttet wird, beeinflusst die Östradiol-Bildung von den Eierstöcken und diese hemmt die FSH-Auschüttung von der Hirnanhangsdrüse (das Effekt hemmt den Grund). Es kann auch vorkommen, dass dem niedrigen FSH-Wert hohe Östradiol-Konzentration zugrunde liegt, das von einer funktionellen Ovarialzyste gebildet wird.

FSH-Normwerte für Frauen:

  • In der Follikelphase - unter 12 IU/l,
  • In der Ovulation - von 20 bis 90 IU/l,
  • In der Lutealphase - unter 10 IU/l,
  • In der Menopause - von 40 bis 250 IU/l (nach der Menopause erhöht sich die FSH-Konzentration),
  • In der Schwangerschaft - Spurkonzentration.

FSH-Normwerte für Männer:

  • Nach der Pubertät - von 4 bis 25 IU/l.

Was bedeutet auffälliger FSH-Wert?

Erhöhter FSH-Wert

Erhöhter Gonadotropin-Wert (FSH, LH), bei der gleichzeitigen niedrigen Östradiol-Konzentration im Serum ist typisch für die Menopause, die bei den Frauen der weißen Rasse im 51-54 Lebensjahr auftritt. 

Das Auftreten von typischen Menopause-Symptomen unter dem 40. Lebensjahr, beim gleichzeitigen erhöhten FSH-Wert, der mindestens zweimal bestimmt wird (im Abstand von über einem Monat) und unbestimmten AMH-Wert im Serum ist typisch für prämature Ovarialinsuffizienz (POF/POI). Die Prävalenz von POF/POI beträgt von 1 bis 2 % von Frauen im gebärfähigen Alter. 

Bei Männern bedeutet erhöhter FSH-Wert Hodeninsuffizienz, Hodenschädigung infolge Infektionen, die die Samenzellbildung erschweren, oder primären Hypogonadismus (im Klinefelter-Syndrom diagnostiziert).

Erniedrigter FSH-Wert

Erniedrigter FSH-Wert sowohl bei Frauen als auch bei Männern hängt mit der Insuffizienz von Hirnanhangsdrüse oder Hypothalamus zusammen.

FSH und Hormonstimulation

FSH ist ein indirekter Marker der Eizellreserve und lässt die Reaktion des Eierstocks auf exogene FSH-Stimulation (Follitropin wird als Medikament von außen eingeführt) beurteilen. 

Man nimmt an, dass der FSH-Wert im Serum von über 15 IU/l im 2.-3. Zyklustag als erfolglose Stimulation angesehen wird und schließt die Patientin aus weiteren Hormonstimulationsphasen aus, weil dies keine Reaktion auf exogenen FSH-Hormon bedeutet, d.h. keine Follikelreifung im Eierstock.

*** 

Fachärztliche Beratung: Jarosław Kaczyński, Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe und Endokrinologie; führt die Paarbehandlung bei InviMed in Warschau. Er ist Vorläufer von Oncofertility-Eingriffen, die in der Zusammenarbeit mit dem fachärztlichen Team von Bielański-Krankenhaus durchgeführt werden.

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