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Die Hysteroskopie ermöglicht eine genaue Beurteilung der Gebärmutterhöhle

Die Hysteroskopie

Die Hysteroskopie ist ein gynäkologisches Untersuchungsverfahren, das die endoskopische Beurteilung der Gebärmutter- ihre Form, Schleimhaut, Eileiterabgänge erlaubt. Die Hysteroskopie kann verschiedene Auffälligkeiten zeigen, die in der Ultraschall-Bildgebung nicht zu beobachten sind, deshalb ist sie ein wertvolles diagnostisches Untersuchungsverfahren, auch im Fall der Unfruchtbarkeit. Es ermöglicht nicht nur die Diagnostik, sondern auch die Entfernung von eventuellen Neubildungen und eine Schleimhaut-Probeentnahme.

Was ist die Hysteroskopie?

Die Hysteroskopie ist ein diagnostischer Behandlungseingriff, der die Beurteilung von Gebärmutterform, Endometriumszustand und uterinen Eileiterabgängen ermöglicht. Während der Hysteroskopie betrachtet der Arzt das Innere der Gebärmutter mit einem speziellen Hysteroskop. Alle sogar geringe pathologischen Veränderungen der Schleimhaut, wie Endometriumspolypen, submuköse Myome und intrauterine Verwachsungen der Gebärmutter werden gezeigt.

Wie sollte man sich auf die Hysteroskopie vorbereiten?

Die Hysteroskopie wird am häufigsten in intravenöser Allgemeinanästhesie durchgeführt, deshalb sollte sich die Patientin nüchtern anmelden. Die Hysteroskopie wird in der ersten Zyklusphase (vor dem Follikelsprung) durchgeführt. Geringe Schmierblutung am Periodenblutungssende ist keine Kontraindikation für die Hysteroskopie.

Vor der Hysteroskopie sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden:

  • VDRL-Test,
  • Zytologische Untersuchung,
  • Bestimmung der Blutgruppe,
  • Gebärmutterhalsabstrich ( aerobe und anaerobe Kulturanlage),
  • Anti-HCV Ab,
  • Anti-HBC IgM,
  • HbsAg,
  • Anti-HIV 1+2.

Manchmal kommt es die Notwendigkeit vor, zusätzliche Untersuchungen durchzuführen, wie z. B. EKG oder Rö Thorax bei Frauen mit vollendetem 40. Lebensjahr. Die Vorbereitung auf die Hysteroskopie kann auch die Einnahme von hormonellen Medikamenten umfassen, die die Endometriumsdicke beeinflussen.

Die Patientinnen mit Allergie gegen irgendwelche Medikamente sollten darüber den Facharzt vor der Qualifikation für den Eingriff informieren. 

Kontraindikationen für die Hysteroskopie

Diagnostische Hysteroskopie darf nicht in der Schwangerschaft durchgeführt werden. Auch der Anfang der Periodenblutung ist keine richtige Zeit dafür. Eine wesentliche Kontraindikation für die Beurteilung des Inneren der Gebärmutterhöhle ist die bestehende Entzündung.

Ist die Hysteroskopie schmerzhaft?

Die Hysteroskopie ist für die Mehrheit der Patientinnen eher schmerzlos, aber sie kann auf Komfortwunsch der Frau in Allgemeinanästhesie durchgeführt werden.

Die labormedizinischen Untersuchungen, die für die Anästhesie erforderlich sind:

  • Blutbild,
  • aPTT,
  • Natrium,
  • Kalium,
  • Glukose.

Wann wird die Hysteroskopie empfohlen?

Die Hysteroskopie wird besonders für Frauen empfohlen:

  • die Periodenblutungsstörungen haben,
  • die Fehlgeburten hinter sich haben,
  • deren Kinderwunsch bisher unerfüllt bleibt.

Wichtige Indikationen für die Hysteroskopie sind auch:

  • pathologische Veränderungen an der Gebärmutterschleimhaut, die schon in der Ultraschall-Bildgebung gezeigt wurden,
  • Fehlbildungen der Gebärmutter,
  • Verdacht auf intrauterine Verwachsungen.

Die Hysteroskopie und Endometriumpolypen

Die Endometriumpolypen können die Fruchtbarkeitsstörungen bedingen, deshalb sollten sie bei Patientinnen, die sich bemühen, schwanger zu werden, entfernen. Die Probeentnahmen werden untersucht (statistisch gesehen ist nur 1% von solchen Veränderungen bösartig).

Die Informationen über Polypen der Gebärmutter kann man auf vielen medizinischen Websiten finden, jedoch die zuverlässigen Informationen erhalten Sie vom Arzt in der Beratung.

Operative Hysteroskopie

Operative Hysteroskopie, manchmal auch Eingriffshysteroskopie genannt, ist in der Diagnostik von übermäßigen Periodenblutungen, Gebärmutterschleimhautauswüchsen, Fehlbildungen der Gebärmutter und schon vorher genannten pathologischen Veränderungen (Polypen, Myomen und intrauterinen Verwachsungen).

In der operativen Hysteroskopie wird der Hysteroskop über die Scheide eingeführt. Dank dessen kommt es zu keiner Perforation. 

Empfehlungen und mögliche Beschwerden nach der Hysteroskopie
Nach der Eingriffshysteroskopie kann die Frau schon nach zwei Stunden entlassen werden (eventuell muss sich die Patientin einer nötigen Tagesbeobachtung unterziehen).
Die Wundheilung ist kürzer als im Falle von einer konservativen Operation. In der Erholungsphase nach der Gebärmutterspiegelung dürfen Sie nichts heben und keine intensiven Körperübungen machen.
Die Gebärmutterspiegelung ist ein minimal invasiver Eingriff, jedoch kann bei der Patientin einige Beschwerden hervorrufen. Am häufigsten sind das Schmierblutungen aus den Genitalwegen und leichter Unterbauchschmerz. Symptome, die man nicht ignorieren darf, sind starke Blutung, Fieber und starker Unterbauchschmerz.

Hysteroskopie-Preis

In den InviMed-Kliniken wird die Hysteroskopie von erfahrenen medizinischen Teams durchgeführt, die aus Gynäkologen, Anästhesisten, Geburtshelferinnen und Krankenschwestern bestehen. Die Preise für die Hysteroskopie betragen je nach Klinik und Untersuchungsart von 700 bis 1 500 Zloty.

***

Die medizinische Beratung des Artikels: Wojciech Rawski, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, führt die Paarbehandlung in der InviMed-Klinik in Warschau, besitzt reiche Erfahrung in den endoskopischen Eingriffen, führt operative und diagnostische Hysteroskopien durch.

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