AMH-Test – Beurteilung der Ovarialreserve
AMH-Test stellt eine wirksame Weise für die Bestimmung der Fruchtbarkeit der Frau.
Der AMH-Test ist eine effektive Methode zur Bestimmung der Fruchtbarkeit einer Frau.
Der AMH-Spiegel ist sowohl bei der Diagnostik des vorzeitigen Eizellverlusts als auch beim polyzystischen Ovarialsyndrom hilfreich. Er ist zudem eine der ersten labordiagnostischen Untersuchungen, die eine Frau im Rahmen der Unfruchtbarkeitsbehandlung durchführen lassen sollte.
AMH-Hormon
Das Anti-Müller-Hormon (AMH) wird sowohl bei Frauen als auch bei Männern produziert. Bei Frauen spielt es eine entscheidende Rolle. AMH wird von den Granulosazellen der heranwachsenden präantralen und kleinen antralen Follikel im Eierstock ausgeschüttet. Zusammen mit FSH (follikelstimulierendes Hormon, Follitropin) reguliert es die Reifung der Follikel, aus denen schließlich eine Eizelle hervorgeht.
AMH-Test
Der AMH-Spiegel hängt streng mit der Fruchtbarkeit der Frau zusammen. Er lässt die Chance beurteilen, auf natürlichem Wege schwanger zu werden und die Verwendung eines entsprechenden Protokolls zur Hormonstimulation der Follikelreifung wählen, für Patientinnen, die In-Vitro-Fertilisation (IVF), eine Methode der assistierten Befruchtung nutzen.
Der AMH-Befund lässt die bestehende Möglichkeit vom ovariellen Hyperstimulationssyndrom (Ovarian Hyperstimulation Syndrome, kurz OHSS) beurteilen.
Der hohe AMH-Spiegel beeinflusst wesentlich die Geburtenrate und lässt zugleich die Zahl von Oozyten zu bestimmen, die aus dem Eierstock durch eine Biopsie entnommen werden.
Die Interpretation des AMH-Befunds
Der AMH-Wert ist ein altersspezifischer Orientierungswert. Man nimmt an, dass die Grenzwerte von 1 ng/ml und 3,0 ng/ml zugleich Referenzwerte für Frauen im gebärfähigen Alter sind.
Der AMH-Befund soll vom Facharzt beraten werden, der weitere Untersuchungen verordnen kann, die für die nächsten Behandlungsphasen nötig sind.
Niedriger AMH-Spiegel
Ein niedriger AMH-Spiegel weist bei Frauen auf eine erschöpfte Eizellreserve hin, d. h., es gibt nur noch wenige Follikel, aus denen Eizellen entstehen können. Ein AMH-Wert unter 1,0 ng/ml kann ein Hinweis auf einen vorzeitigen Eizellverbrauch sein und sollte Anlass für eine weiterführende Diagnostik in einer Kinderwunschklinik geben.
Hoher AMH-Spiegel
Der hohe Anti-Müller-Hormon-Wert (über 6 ng/ml) deutet auf das sogenannte Syndrom von polyzystischen Ovarien, kurz PCO-Syndrom (PCOS) (Polycystic Ovary Syndrome) hin, Erkrankung, die durch das Auftreten von multiplen Zysten an den Ovarien zu Hormonveränderungen führt. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass dem PCOS eine Insulin-Resistenz und Überschuss des Luteinisierungshormons (LH) und des follikelstimulisierendes Hormons (FSH) von der Hirnanhangsdrüse zugrunde liegen. Die betroffenen Frauen leiden an Hirsutismus (männlichem Behaarungstyp) und Übergewicht.
Wann sollte man den AMH-Test durchführen lassen?
Die Bestimmung des AMH-Spiegels im Blut ist der erste Schritt für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch. Der AMH-Test ist auch erforderlich, um den städtischen IVF-Finanzierungsprogrammen in den InviMed-Kliniken in Warschau, Gdynia, Poznań, Częstochowa und Sosnowiec beizutreten. Der minimale IVF-qualifizierungspflichtige AMH-Spiegel beträgt 0,7 ng/ml.
Wie sollte man sich auf den AMH-Test vorbereiten?
Das AMH wird aus Blut bestimmt. Der AMH-Spiegel hält im Blut kontinuierlich und ist unabhängig vom Zyklustag, der Kontrazeptiva oder Hormontherapie. Der AMH-Test benötigt keine speziellen Vorbereitungen der Patientinnen. Er ist schmerzlos und kann in jeder Tageszeit durchgeführt werden, auch unabhängig von der Zeit nach der letzten Mahlzeit.
Wo kann man den AMH-Test durchführen lassen?
Die Bestimmung des AMH-Werts kann in jeder unserer Kliniken erfolgen. Die Öffnungszeiten des Entnahmelabors finden Sie auf unserer Website unter „Kontakt“. Das Testergebnis liegt nach vier Werktagen vor.
