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Idiopathische Unfruchtbarkeit: Was tun, wenn die Ursache der Schwierigkeiten mit dem Schwangerwerden unbekannt bleibt?

Den Schätzungsangaben zufolge haben zwischen 50% und 80% der Paare mit Kinder-wunsch je nach Alter der Frau mit der sog. idiopathischen Unfruchtbarkeit zu ringen, d.h. sie haben Schwierigkeiten mit dem Schwangerwerden, obwohl die Routinediagnos-tik der Fertilität keine relevanten Auffälligkeiten nachwies. 

Je länger ein Paar keine Schwangerschaft ohne medizinische Unterstützung erzielen kann, desto kleiner sind ihre Chancen, Eltern zu werden: Nach fünf Jahren erfolgloser Befruch-tungsversuche fällt die Wahrscheinlichkeit der Kinderzeugung auf weniger als 10%. Deshalb ist es so wichtig, wirksame Maßnahme in möglichst früher Phase der Versuche zur Familien-vergrößerung vorzunehmen.

Warum haben wir kein Kind?

Die Ärzte haben ermittelt, dass eine gesunde Frau am Ovulationstag maximal 30% Chancen auf Schwangerwerden hat. Auch wenn es zur Befruchtung kommt, kann es nicht garantiert werden, dass sich das Embryo in der Gebärmutter einnistet und neun Monate lang regelrecht entwickelt. Wie die statistischen Daten zeigen, endet jede fünfte Schwangerschaft mit einer sehr frühen Fehlgeburt im ersten Trimester, noch bevor sich die Frau dessen bewusst ist, dass sie Mutter wird.

Die Ursachen der spontanen Fehlgeburt in der frühen Phase der Schwangerschaft sind unter-schiedlich. Da der Prozess der Entstehung und Einnistung des Embryos mehrphasig verläuft und durch bereits kleine Auffälligkeiten gestört werden kann, bildet die Bestimmung der Quelle eine Herausforderung.

Untersuchen und behandeln

Statistisch gesehen kann die Ursache der Unfruchtbarkeit in ca. 20-50% Fällen festgestellt werden; bei den sonstigen Paaren kann die Standarddiagnostik der Unfruchtbarkeit auf den „Hauptschuldigen“ heute noch nicht verweisen. Das bedeutet aber nicht, dass die Paare mit der idiopathischen Unfruchtbarkeit alleine gelassen werden. Ganz im Gegenteil: Trotz aus-bleibender präziser Diagnose können und sogar sollen sie mit der Therapie beginnen.

Was tun, wenn die Ursachen der Unfruchtbarkeit unbekannt bleiben?

Wenn die Frau jünger als 35 Jahre alt ist, verordnen ihr die Ärzte oft Clomifencitrat (Arz-neimittel zur Stimulation des Eisprungs: statt einer Eizelle entwickeln sich zwei oder drei) in Verbindung mit intrauteriner Insemination. Nach den ersten drei Versuchen beläuft sich der Prozentanteil der erzielten Schwangerschaften auf 10% und wird in den nächsten Monaten immer kleiner.

Eine andere Methode der Behandlung der idiopathischen Unfruchtbarkeit stellen Injektionen mit dem FSH Hormon vor der Insemination. Die Injektionen können auch ohne Unterstüt-zung von Techniken der assistierten Reproduktion anwenden, die Wirksamkeit solchen Vor-gehens wurde aber bisher nicht geprüft.

In-Vitro-Befruchtung und idiopathische Unfruchtbarkeit

Bei idiopathischer Unfruchtbarkeit mit guter Eierstockreserve erzielt man durch die extra-korporale Befruchtung gute Resultate. Aktuell wird auf Insemination bei idiopathischer Un-fruchtbarkeit eher verzichtet, insbesondere nach dem 35. Lebensjahr der Frau.

– Das Alter der Patientin mit dem Kinderwunsch hat eine riesige Bedeutung bei der Wahl der Behandlungsmethode – wie Dr. med. Łukasz Sroka, Facharzt für Gynäkologie und Ge-burtshilfe vom InviMed Fertilitätsklinikum in Posen erklärt. – Mit jedem Monat wird die Eierstockreserve kleiner und die Qualität der Eizellen schlechter, was die Chance auf Schwangerschaft zusätzlich verringert. Nach dem vierzigsten Geburtstag ist es wirklich nicht sinnvoll, weniger wirksame Methoden anzuwenden oder sogar tatlos zu warten – wie der Arzt hinzufügt.

Manchmal gelingt es in einer der Phasen der extrakorporalen Befruchtung die Ursachen der Unfruchtbarkeit festzustellen, die bisher unerkannt blieben – zum Beispiel eine langsame Entwicklung des Embryos. Das bedeutet, dass das In-Vitro-Verfahren neben der therapeuti-schen auch die diagnostische Funktion haben kann, auch wenn das selbstverständlich nicht seine Aufgabe ist.

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