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Ovulationsstörungen sind für 8 % der Ursachen der Unfruchtbarkeit verantwortlich

Ovulationsstörungen sind für 8 % der Ursachen der Unfruchtbarkeit verantwortlich

Ursachen der Unfruchtbarkeit - Ovulationsstörungen

Schätzungen zufolge tritt der Ovarialfaktor bei etwa 20% der Frauen auf, die wegen erfolgloser Versuche, ein Kind zu bekommen, Hilfe bei einem Spezialisten suchen. Der Ovarialfaktor besteht hauptsächlich aus Störungen des Eisprungs (Ovulation).

Wie kann man Ovulationsstörungen diagnostizieren?

Im Rahmen der Menstruationszyklusüberwachung (Rücksprache mit der Zyklusüberwachung oder bei InviMed-Patienten - Zyklusüberwachung) wird ein sehr seltener oder kein Eisprung diagnostiziert. Patienten mit Ovarialfaktor haben normalerweise auch mäßige hormonelle Störungen.

Ovulationsstörungen und PCOS

Ovarialstörungen treten am häufigsten beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) auf. Obwohl die betroffenen Frauen Eierstockfollikel entwickeln, wird die reifende Eizelle in ihnen nicht in den Eileiter abgegeben, weil der Follikel nicht zerbricht. In dieser Situation kann keine Befruchtung stattfinden und die Follikel sterben spontan ab und verwandeln sich in eine Zyste. Im Laufe der Zeit gibt es immer mehr Zysten im Eierstock. 

Wie kann der Eisprung ausgelöst werden?

Wenn die Patientin freie Eileiter hat und ihr Partner Sperma mit normalen Parametern hat, führen wir normalerweise eine hormonelle Stimulation durch, deren Zweck darin besteht, das Follikelwachstum zu steigern. Dann werden sie in jedem nachfolgenden Zyklus zum Aufbrechen gebracht. Zur Stimulation werden Gonadotropin-haltige Tabletten oder Injektionen verwendet. Bei der Auswahl der Medikamente berücksichtigen die Ärzte das Alter der Patientin, ihr Hormonprofil, das Ergebnis früherer Stimulationen und die Ursache der Ovulationsstörungen. Die Behandlung wird nicht länger als ein Jahr durchgeführt, und der Prozentsatz der auf diese Weise erzielten Schwangerschaften beträgt 20-30%.

Wenn eine geeignete Methode zur Stimulation des Eisprungs nicht gewählt wird oder nicht zu einer Schwangerschaft führt, kommt das Paar nach einjähriger Anstrengung für eine Behandlung zur extrakorporalen Befruchtung in Frage. Patienten mit polyzystischem Ovarialsyndrom sind anfälliger für eine Überstimulation der Eierstöcke. Statt einer hormonellen und klassischen In-vitro-Stimulation wird ihnen das IVM-Verfahren (in vitro maturation = In-vitro-Reifung) angeboten. Es umfasst die Entnahme unreifer Eier, ihre Reifung unter Laborbedingungen, dann In-vitro-Fertilisation und Embryotransfer in die Gebärmutterhöhle.

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