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ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion) - worauf beruht diese Methode?

ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion) - worauf beruht diese Methode?

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation, betrifft die Unfruchtbarkeit eine von fünf Paaren im gebärfähigen Alter. Schwierigkeiten, ein Kind zu zeugen, haben unterschiedliche Gründe, wobei als die häufigsten Ursachen ein relativ später Zeitpunkt, an dem die Paare an das Kind zu denken beginnen (schon nach dem 35. Geburtstag sinkt die Fruchtbarkeit von Frauen beträchtlich), Erkrankungen des Fortpflanzungssystems sowie verminderte Spermaqualität zu nennen sind.

Einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern hat auch ein stressvoller und ungesunder Lebensstil, also Mangel an Bewegung, nährstoffarme Diät und Konsum von Genussmitteln. Wenn die Versuche, schwanger zu werden, keine Resultate bringen, ist oft die einzige wirksame Lösung eine In-Vitro-Fertilisation, also eine künstliche Befruchtung.

Worauf beruht In-Vitro-Fertilisation?

Die In-Vitro-Fertilisation ist eine relativ komplexe Prozedur, die unter sterilen Laborbedingungen nach einer Reihe von Untersuchungen der Patientin und ihres Partners, sowie nachdem der Organismus der Frau entsprechend vorbereitet wurde (hormonelle Stimulierung vor der Entnahme von Eizellen sowie - später - Einnahme von Medikamenten, die die Chancen der Embryonen für die Einnistung in der Gebärmutterhöhle steigern) durchgeführt wird.

Zur Befruchtung in Laborbedingungen werden nicht mehr als sechs Eizellen der Patientin gewählt, also man kann daraus maximal sechs Embryonen bekommen. Die im embryologischen Labor befruchteten Eizellen verbringen 2-5 Tage in einem speziellen Inkubator und ihre Entwicklung wird rund um die Uhr von einem Expertenteam überwacht. Statistisch gesehen, vier von sechs Embryonen entwickeln sich korrekt und zum Transfer in die Gebärmutterhöhle werden nicht mehr als zwei Embryonen mit besten Chancen gewählt (in den meisten Fällen wird in der Gebärmutter nur ein Embryo platziert).

Die nichtverwendeten Embryonen mit Entwicklungspotenzial werden eingefroren und können künftig im beliebigen Zeitpunkt verwendet werden.

In-Vitro-Befruchtung - wann wird die Prozedur durchgeführt?

Die In-Vitro-Fertilisation wird meistens bei den Patientinnen angewendet, die die sonstigen Methoden zur Infertilitätsbehandlung genutzt haben, aber nicht schwanger geworden sind. Zu den Anzeigen für eine In-Vitro-Prozedur gehören auch gesundheitliche Probleme (z. B. eine schwere Endometriose) und eine geringe Eierstockreserve, die aus einer vorzeitigen Einstellung der Eierstocktätigkeit resultieren kann. Die In-Vitro-Methode wird auch dann empfohlen, wenn die Ursache der Probleme mit Befruchtung unbekannt ist - hier wird die sog. idiopathische Sterilität gemeint, die bei ca. 20% der Paare mit dem unerfüllten Kinderwunsch vorkommt.

Manchmal entscheiden sich für eine In-Vitro-Fertilisation die Paare, die auf die Resultate weniger wirksamen Techniken assistierter Reproduktion, z. B. wegen des Alters der Frau, nicht warten wollen oder nicht warten können.

ICSI - wenn das Problem im Samen liegt

Wenn für das Ausbleiben der Schwangerschaft der männliche Faktor verantwortlich ist, also Samen mit verminderter Qualität, können die Bemühungen um das Kind auf natürlichem Weg Jahre lang dauern und keine Resultate bringen. In solcher Situation kann man auf den Samen eines anonymen Spenders greifen oder auf eine ICSI-Befruchtung setzen.

Die ICSI-Methode (Intracytoplasmic Sperm Injection - intrazytoplasmatische Spermieninjektion) ist eine komplexere Form der In-Vitro-Fertilisation, die Männern mit verminderter Spermaqualität Chancen für ein eigenes Kind schafft. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer sorgfältigen Selektion der Spermien (zur Befruchtung werden nur die mit richtigem Bau gewählt) und deren Einführung direkt in die Eizelle unter Anwendung von Mikromanipulationstechniken. Die so gewonnenen Embryonen mit guten Entwicklungschancen werden mit Hilfe eines speziellen Katheters in der Gebärmutterhöhle platziert, also die sonstigen Etappen des Eingriffs weichen nicht von der klassischen Version einer In-Vitro-Befruchtung ab.

Wenn Sie seit einer längeren Zeit einen unerfüllten Kinderwunsch haben und vermuten, dass Sie von Infertilität betroffen sein können, beraten Sie sich bei einem Experten und lassen eine einfache und völlig schmerzlose Samenuntersuchung durchführen. Denken Sie bitten daran, dass selbst wenn sich Ihre Spermien als zu wenig beweglich oder mit einem inkorrekten Bau erweisen, haben Sie trotzdem Chancen, Vater zu werden. Solche Techniken wie ICSI geben nämlich die Chance den Männern, die ohne medizinischen Eingriff ihre Gene eigentlich nicht weitergeben könnten.

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