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Der grundsätzliche HBA-Test-Zweck ist die Reife der Spermien im frischen Ejakulat zu bestimmen

HBA®-Test

HBA®-Test ist eine funktionelle Untersuchung, die Seminologie-Diagnostik erweitert.

Er trägt zur Wahl einer entsprechenden Technik der assistierten Reproduktion bei, was höhere Schwangerschaftswahrscheinlichkeit zur Folge hat. HBA-Test lässt die Bindungsmöglichkeiten der Spermien mit Hyaluronan (Hyaluronsäure) und zugleich den Anteil an reifen, befruchtungsfähigen Spermien bestimmen. 

Was wird im HBA-Test untersucht?

Der grundsätzliche HBA-Test-Zweck ist die Reife der Spermien im frischen Ejakulat zu bestimmen. Es ist möglich dank der Bindungsmöglichkeiten von reifen Spermien mit Hyaluronan. Der Name: HBA kommt aus dem Englischen: hyaluronian binding assay, d.h. Hyaluronsäurebindungstest.

Hyaluronan-Bedeutung im Befruchtungsverfahren

  1. Hyaluronan ist ein Stoff, der eine wichtige Rolle in der Wechselwirkung von Spermien und Eizelle spielt. Wenn die Wechselwirkung unauffällig abläuft, kommt es zur Befruchtung. In der Natur enthält Hyaluronan die Zona pellucida (Hülle) der Eizelle und dort wird es ausgiebig von Körnerzellen des Eihügels ausgeschüttet.
  2. In der letzten Etappe der Spermatogenese (Spermiogenese) werden auf den Kopfflächen der Spermien besondere Stelle gebildet, die sich mit Hyaluronan und der Zona pellucida der Eizelle verbinden. Diese Stellen sind erforderlich im Befruchtungsprozess in den Genitalwegen der Frau.
  3. Spermien, bei denen sich diese Stellen auf den Kopfflächen nicht gebildet haben, sind bindungsunfähig mit Hyaluronan, was weiter folgt, auch bindungsunfähig mit der Zona pellucida der Eizelle sowohl auf natürlichem Wege, als auch in der In-vitro-Fertilisation. Der Mangel an Hyaluronan-Verbindungen führt zu keiner Befruchtung.

Wann wird HBA-Test durchgeführt?

- Erweitertes Spermiogramm, dessen Befund unauffällig oder mit geringen Normwertabweichungen ist,
- Notwendigkeit, ergänzende Diagnostik von Fruchtbarkeitsstörungen bei einem Mann durchzuführen,
- Rezidivierende Fehlgeburten,
- Auffällige SCD-, und MSOME-Befunde,
- Unfruchtbarkeit mit unbekannter Sache (idiopathische Unfruchtbarkeit).
Die HBA®-Test-Durchführung ist möglich nur bei beweglichen Spermien im frischen Ejakulat.
HBA®-Test darf nicht bei Patienten mit
- schwerer Asthenozoospermie (verminderte Motilität der Spermien im Ejakulat),
- Nekrospermie (keine Beweglichkeit der Spermien, durchgeführt werden.

Vorbereitung des Patienten auf HBA-Test

Dieser Test benötigt keine besondere Vorbereitung des Patienten auf diese Untersuchung. Der Patient sollte das Sperma nach geltenden auch bei anderen Spermiogrammen Regeln gewinnen, mit 3-5 Tagen sexueller Karenz, Verzicht auf Alkohol und andere Süchte mindestens 5 Tage vor dem Test, damit das Embryo-Team diesen Test durchführen könnte.

Wie wird HBA-Test durchgeführt?

Zu diesem Test benutzt man Hyaluronan-beschichtete Objektträger, auf die von einem Laboranten eine Probe des frischen Ejakulats gegeben wird. Dann, nach mehreren Minuten, wird dieses Präparat unter dem Lichtmikroskop beobachtet. Mindestens 100 bewegliche Spermien werden gezählt, sowohl die mit Hyaluronan auf dem Objektträger gebundenen, als auch die nicht gebundenen. Zum Schluss wird der Anteil von reifen gebundenen Spermien in der untersuchten Probe berechnet.

HBA-Befund

Die Interpretierung eines konkreten HBA-Tests hängt von den Referenzwerten des Testherstellers ab und sollte auch im Befund stehen.

Erhöhter Anteil an mit Hyaluronan nicht bindungsfähigen Spermien, d.h. unreifen oder mit auffällig funktionierenden Bindungsstellen mit Hyaluronan, bedeutet eingeschränkte Fähigkeit oder überhaupt keine Befruchtungsmöglichkeit, wo die Benutzung von solchen Spermien im klassischen IVF-Verfahren zur erfolglosen Befruchtung führt.

Der HBA-Befund hängt mit der Embryo-Qualität, Fehlgeburten-Index und Index von entwickelnden Schwangerschaften in Zyklen, wo frische Embryos benutzt wurden.

Klinische Befunde

In den letzten multizentrischen, doppel-blinden, randomisierten klinischen Studien, in denen das im HBA-Test oder PICSI ausgewählte Ejakulat benutzt wurde, wurden erzielt:

  • Embryos mit verringerter DNA-Fragmentierung,
  • höherer Anteil an den bis zur Blastozyste ausgebildeten Embryos,
  • höherer Index an klinischen Schwangerschaften,
  • erniedrigter Koeffizient von Fehlgeburten.

Im Falle vom Ejakulat mit mehr als 70% reifer Spermien (HBA>70%), ist die Population von unauffälligen Spermien für die Durchführung des extrakorporalen Befruchtungsverfahrens ausreichend und gibt größere Chancen, höhere Zahl von Embryos guter Qualität zu erhalten.
Beim erniedrigten Anteil an von reifen Spermien (HBA<70%) sollte solches Befruchtungsverfahren ausgewählt werden, das Selektion von reifen Spermien benötigt. Dank dessen kann man ähnliche Ergebnisse wie beim Ejakulat mit mehr als 70% unauffälligen (reifen) Spermien erzielen.

Japanische Studien

Die neuesten Studien von japanischen Wissenschaftlern bestätigten, dass HBA-ICSI (ICSI-Verfahren, das mit Selektion von Hyaluronan-bindungsfähigen Spermien vorausgegangen wird) erzielt höheren Anteil an Blastozysten hoher Qualität im Vergleich zu ICSI-Proben ohne HBA-Selektion, die bei denselben Patienten angewandt wurden.

Der Gewinn von Blastozysten höherer Qualität geht Hand in Hand mit höherem Anteil an klinischen Schwangerschaften.

Quelle: The Evaluation of Sperm`s Hyaluronic Acid Binding Ability as a Predictive Value for the Clinical Success of Intracytoplasmic Sperm Injection, Bulletin of the Osaka Medical College 65 (1,2): 1-6, 2019; URL: https://www.osaka-med.ac.jp/deps/b-omc/articles/65/65igawa.pdf

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