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Unfruchtbarkeit und Sterilität – zwei Seiten des gleichen Problems

Wenn das Ergebnis eines nächsten Schwangerschaftstests wieder negativ ist, stellen sich viele Frauen die Frage: Bin ich unfruchtbar? Die Angst vor einer möglichen Unfruchtbarkeit ist begründet, besonders nach vielen Monaten der Bemühungen, ein Kind zu bekommen. Die Situation ist aber etwas komplizierter – die Schwierigkeiten, schwanger zu werden, können zwar durch Sterilität verursacht werden, aber viel öfter ist das Problem auf die… Unfruchtbarkeit zurückzuführen. Entgegen dem Anschein beziehen sich die beiden Bezeichnungen nicht auf den gleichen Zustand. Obwohl sie im Volksmund abwechselnd gebraucht werden, betreffen sie zwei völlig unterschiedliche Situationen.

Unterschied zwischen Unfruchtbarkeit und Sterilität

Von Unfruchtbarkeit spricht man, wenn beide Partner Fortpflanzungszellen produzieren und so imstande sind, ein Kind zu zeugen, aber ihre Versuche scheitern, obwohl sie ein Jahr lang ohne Verhütungsmittel Geschlechtsverkehr hatten. Wichtig ist, zu wissen, dass die Unfruchtbarkeit ein reversibler Zustand ist. Die Sterilität wird bei Paaren diagnostiziert, die aufgrund des Mangels an Fortpflanzungszellen bei einem oder beiden Partnern kein Kind zeugen können. Der Mangel an Fortpflanzungszellen kann das Ergebnis einer chirurgischen Behandlung, einer Therapie (z.B. Krebsbehandlung) oder Erkrankungen (z.B. genetischer Störungen Chlamydien usw.) sein. Dies ist leider ein irreversibler Zustand. Weder Produktion von Samenzellen noch die Produktion von Eizellen kann wiederhergestellt werden. Es ist aber kein abschließendes Urteil – auch in diesem Fall gibt es Methoden, das ersehnte Kind zur Welt zu bringen.

Was kann man gegen die Ursachen der Unfruchtbarkeit tun?

Haben sich die Anzeichen die Unfruchtbarkeit des Mannes und/oder der Frau bei den Untersuchungen in einer Kinderwunschklinik bestätigt und bestehen trotz der Hindernisse Chancen auf eine Befruchtung, sollte man sich in professionelle Hände begeben. Ohne Hilfe eines erfahrenen medizinischen Teams und moderne Behandlungsmethoden lassen sich die Ursachen der Unfruchtbarkeit nicht von einem Tag auf den anderen beheben.

Die Vorgehensweise ist von den Bedürfnissen der Patientin und ihres Partners abhängig. Manchmal ist die Durchführung einer Operation (z.B. plastische Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Eileiter) oder eine Hormonstimulierung, um die Ovulation auszulösen, notwendig. Manchmal benötigt die Behandlung einige Etappen und betrifft beide Partner, z.B. dann, wenn außer Ovulationsstörungen bei der Frau auch die Minderung der Fruchtbarkeit beim Mann (kleine Anzahl der Spermien im Samen, geringe Mobilität oder auffälliger Aufbau der Spermien usw.) diagnostiziert wurde. Die Hormontherapie kann dann eine komplexe Samenuntersuchung beinhalten, deren Ziel das Auffinden von Spermien mit richtiger Struktur ist. Die ausgewählten Spermien und die Eizellen der Patientin können dann zur IVF verwendet werden, so dass auf diesem Weg gewonnene und sich entwickelnde Embryonen in die Gebärmutter eingebracht werden können und somit endlich zu dem erhofften Glück verhelfen. Ungenutzte Embryonen werden eingefroren. Das Paar kann sie bei einem weiteren Kinderwunsch in die Gebärmutter einsetzen lassen und haben damit die Möglichkeit, die Familie zu vergrößern.

Nicht nur IVF

Trotz der verbreiteten Meinung ist der Kampf gegen die Unfruchtbarkeit nicht nur auf die IVF begrenzt. Unfruchtbare Paare können unterschiedliche Verfahren in Anspruch nehmen. Das IVF-Verfahren ist meistens die letzte Chance, wenn früher angewendete Methoden – z.B. die Insemination – keine erfolgreichen Resultate gebracht haben.

Überlegenswert: Adoption von Eizellen

Die Situation der Paare, die gegen die Sterilität kämpfen, ist schwieriger als jene, mit der unfruchtbare Paare konfrontiert werden. Aber auch sie haben Chancen, dank der Adoption von Eizellen oder Embryonen Eltern zu werden. Das Verfahren ist einfach: von jungen gesunden Spenderinnen gewonnene Eizellen werden unter Laborbedingungen mit dem Samen des Partners der Patientin oder des Spenders befruchtet. Dann werden die sich entwickelnden Embryonen in die Gebärmutter der unfruchtbaren Frau eingesetzt. So kann sie all das erleben, was sie aufgrund des Mangels eigener Eizellen vermissen würde: Schwangerschaft, Stillen, Windelwechseln, Zahnen, erste Schritte des Kindes…

Fruchtbar, unfruchtbar, steril – unabhängig davon, ob die Natur Ihnen zur Seite steht, haben Sie das Recht, um Ihr Glück zu kämpfen. Gelingt es Ihnen aus irgendeinem Grund nicht, Mutter zu werden, vereinbaren Sie einen Termin mit einem Spezialisten. Lassen Sie sich untersuchen, vertrauen Sie auf Hilfe und scheuen Sie sich nicht Fragen zu stellen. Fruchtbarkeitsprobleme sind sehr oft vorübergehend und können gelöst werden, ohne dass invasive Methoden herangezogen werden müssen.

Vorzeitige Wechseljahre

Sechs Symptome, die Ihre Aufmerksamkeit wecken sollten

Die ersten Symptome der Wechseljahre versetzen die meisten Frauen in Panik, auch wenn sie „klassisch” – also nach dem 50. Geburtstag einsetzen. Das Bewusstsein ruft die Emotionen der reifen Frau hervor, die Empfängnisfähigkeit zu verlieren – obwohl sie keine Kinder mehr planen, verursachen regelmäßige Perioden, das Gefühl von Weiblichkeit. Die Schwierigkeiten, Änderungen im Körper zu akzeptieren, sind entsprechend größer, wenn die Perimenopause früher eintritt, z.B. vor dem 40. Geburtstag.

Wechseljahre – warum kommen sie vorzeitig?

Vorzeitige Wechseljahre können durch eine prämature Ovarialinsuffizienz bedingt sein. Bei den mit dieser Beschwerde betroffenen Frauen treten die Monatsblutungen zwar noch auf, dennoch werden sie unfruchtbar und haben keine Chance mehr, ohne medizinische Unterstützung schwanger zu werden. Die vorzeitige Menopause kann durch onkologische Behandlung (sowohl die Chemotherapie als auch die Strahlenbehandlung beeinflussen die Eierstöcke negativ) oder durch die Entfernung beider Eierstöcke verursacht werden. Andere, seltenere Ursachen der Menopause sind chronische Erkrankungen, Nebenwirkungen der eingenommenen Medikamente, psychische Störungen und Tumore der Hypophyse und des Hypothalamus.

Vorzeitige Wechseljahre - Symptome

Typische Symptome vorzeitiger Wechseljahre unterscheiden sich nicht von denen, die die Klimax nach dem 50. Lebensjahr mit sich bringt. Es sind also Störungen der Menstruation (z.B. unregelmäßige, sehr schwache Blutungen) und Hitzewallungen, durch die sich die gesenkte Produktion des Östrogens in den Eierstöcken manifestiert. Darüber hinaus können andere, weniger charakteristische Symptome auftreten, die nicht mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht werden, besonders wenn sie bei jungen Frauen vor dem 40. Lebensjahr vorkommen. Dazu zählen Libidoschwäche, Schlaflosigkeit, häufige Stimmungsänderungen oder leichte Depression, trockene Schleimhäute der Augen und des Mundes, Reizungen der Harnblase, Harninkontinenz und Scheidentrockenheit (ihre Wände werden dünner und weniger elastisch).

Sind Sie noch keine 40 Jahre alt und beobachten Sie bei Ihnen oben genannte Symptome, zögern Sie nicht mit einem Arztbesuch. Die Symptome müssen nicht unbedingt davon zeugen, dass Sie in die Wechseljahre kommen, aber es lohnt sich nicht, es zu riskieren, besonders wenn auch andere ungünstige Erkrankungen auftreten, z.B. autoimmunologische Störungen (Lupus, Morbus Basedow, Hypothyreose), Schwierigkeiten, schwanger zu werden oder Fälle der vorzeitigen Menopause in der Familie.

Welche Untersuchungen sind angeraten?

Bei Verdacht auf eine vorzeitige Menopause ist die Blutuntersuchung der wichtigste diagnostische Test, dank dem die Konzentration des FSH-Pegels bestimmt werden kann. Dieses Hormon regt u.a. die Östrogenproduktion in den Eierstöcken an. Senkt sich die Östrogenproduktion, steigt der FSH-Pegel im Blut. Die Menopause zeigt ein Ergebnis über 40 mIU/mL an. Der Arzt kann auch die Bestimmung des Estradiolpegels anordnen, der eine Art von Östrogen ist.

Können vorzeitige Wechseljahre aufgehalten werden?

Das Fortschreiten des Klimakteriums kann nicht aufgehalten werden, aber die beschwerlichen Begleiterscheinungen der Konzentrationssenkung der weiblichen Hormone im Körper können gelindert werden. Die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei der altersgerechten Menopause. Eine andere Sache ist der Fruchtbarkeitsverlust im jungen Alter. Für Frauen, die erst ein Kind planen, ist die Nachricht über die Unfruchtbarkeit ein wahrer Schock. Im ersten Moment brechen viele Frauen zusammen. Erst später sind sie bereit, über mögliche Alternativen zu sprechen, die der Arzt ihnen anbieten kann. Obwohl die Fruchtbarkeit nicht wiederhergestellt werden kann, können Frauen, die keine Fortpflanzungszellen produzieren, Schwangerschaft und Geburt erleben. Sie haben die Möglichkeit eine IVF mit gespendeten Eizellen in Erwägung zu ziehen.

Vorzeitige Wechseljahre sind eine seltene Erscheinung, aber jede von uns kann von diesem Umstand betroffen sein. Sind Ihre Monatsblutungen unregelmäßig und leiden Sie auch unter anderen Beschwerden, machen Sie einen Termin ab und prüfen Sie, ob die Ursache für das Unwohlsein nicht etwa Begleiterscheinungen der Wechseljahre sind.

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