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Schwierigkeiten mit dem Schwangerwer-den: Warum sind sie so häufig?

Sie haben bereits ein Kind und versuchen seit langem erfolglos, wieder schwanger zu werden? Leider müssen viele Paare nach Monaten erfolgloser Versuche zugeben, dass sie ein Problem haben. Das Problem heißt sekundäre Unfruchtbarkeit, durch die aktuell sogar 20% Paare im fruchtbaren Alter betroffen sind. 

Wenn die Erinnerungen an die Geburt verblassen und der erste Sohn bzw. die erste Tochter bereits keine Windeln mehr tragen und keinen Babygrieß mehr essen, bildet der Gedanke an die weitere Familienvergrößerung nur die Frage der Zeit. Eine Mutter, die bereits Erfahrung in der Pflege eines Säuglings hat, hat keine Angst mehr vor neuen Pflichten. Sie weiß auch, welche große Befriedigung der tägliche Kontakt mit dem eigenen Kind bringt, und sie hat bereits ihre wirksamen Methoden des Zurechtkommens in Krisensituationen. Sie kann auch mit einer kürzeren und leichteren Geburt als beim ersten Mal rechnen. Leider schafft es nicht jede Frau, zum zweiten Mal schwanger zu werden. Warum?

Sekundäre Unfruchtbarkeit

Frauen, die schnell zum ersten Mal schwanger wurden und termingerecht ein gesundes Kind zur Welt brachten, nehmen an, dass die zweite Schwangerschaft ähnlich problemlos verläuft. Gewöhnlich sehen sie keine Probleme mit der Kinderzeugung voraus, insbesondere wenn nur einige Jahre von der ersten Geburt vergangen sind. In vielen Fällen ist der Optimismus be-gründet. Aber manchmal kommt es vor, dass viele Monate verstreichen und die Versuche erfolglos bleiben.

Bei Paaren, deren Versuche um Geschwister für ihr Einzelkind erfolglos blieben, wird die so genannte sekundäre Unfruchtbarkeit diagnostiziert. Der Begriff bezieht sich auf Eltern, die seit einigen bis über zehn Monaten (sechs bei Paaren mit über 35 Jahren, zwölf bei Frauen, die jünger als 35 Jahre alt sind) unverhüteten Sex haben und kein Kind zeugen können.

Die sekundäre Unfruchtbarkeit kommt leider immer häufiger vor, denn Frauen entscheiden sich für das erste Kind oft mit über 30 Jahren. Bevor die frischgebackene Mutter an die zwei-te Schwangerschaft denk, vergehen mindestens 2-3 Jahre und ihre Fertilität ist nach dieser Zeit geringer – wie Dr. med. Małgorzata Kampioni, Fachärztin für Gynäkologie und Ge-burtshilfe im InviMed Fertilitätsklinikum Posen sagt. – Zwischen der ersten und der zweiten Schwangerschaft kann es auch zu Problemen mit der intimen Gesundheit wie intrauterine Verwachsungen und Myome kommen (und es ist doch oft der Fall), die sich dann auf Chan-cen der Frau auf ein weiteres Kind negativ auswirken – wie die Ärztin hinzufügt.

Warum kann ich nicht wieder schwanger werden?

Zu gesundheitlichen Problemen, die die weibliche Fruchtbarkeit reduzieren, gehören Störun-gen des Monatszyklus, Eileiterverschluss, Erkrankungen der Gebärmutter und Endometriose. Bei Männern können Erektionsstörungen und Reduzierung der Samenqualität auftreten. Zur Entwicklung der Probleme kann es in der Zeit vor den Versuchen der Kinderzeugung völlig unabhängig von der ersten Schwangerschaft kommen. Manchmal ergeben sich aber Schwie-rigkeiten mit dem Schwangerwerden aus Komplikationen, die während der ersten Schwan-gerschaft oder Geburt entstanden sind; sie sollen mit dem Frauenarzt besprochen werden, bevor man noch die Versuche vornimmt, das zweite Kind zu zeugen.

Die sekundäre Unfruchtbarkeit kann sich auch infolge von Alterungsprozessen und Ge-wichtszunahme entwickeln. Bei Frauen kommt es vor allem mit dem Alter zur Reduzierung der Eierstockreserve: Eine durchschnittliche 20-jährige Frau hat ca. 400 Tsd. Eifollikel, eine 30-jährige hat weniger als 100 Tsd. und nach dem 40. Lebensjahr nimmt die Anzahl der Ei-zellen auf weniger als 10 Tsd. ab. Es muss dabei darauf hingewiesen werden, dass auch die Qualität im Laufe der Zeit niedriger wird, was mit der Steigerung der Risikos von Chromo-somendefekten beim Fötus (1:3400 vor dem 25. Lebensjahr und 1:100 nach dem 40 Lebens-jahr) korreliert.

Negativ auf Chancen der Frauen, die ein weiteres Kind haben wollen, wirkt sich auch das Übergewicht aus, denn überflüssige Kilos steigern die Anfälligkeit für Diabetes und Erkran-kungen des Herz- und Kreislaufsystems. Die Quelle des Problems der sekundären Unfrucht-barkeit kann auch angewandte Medikation bilden: Arzneimittel, die die Funktion des Hor-monsystems hemmen oder GnRH-Analoga, die in der Behandlung der Endometriose ange-wandt werden.

Wenn Ihr Kind davon träumt, eine Schwester oder einen Bruder zu haben, lassen Sie sich untersuchen, bevor Sie mit den Versuchen beginnen – und nehmen Sie eine entsprechende Behandlung auf. Die Untersuchungen können Sie bei Ihrem Frauenarzt oder in einem spezia-lisierten Fertilitätsklinikum durchführen lassen, das Ihnen auch bei Bedarf moderne Techni-ken der assistierten Reproduktion anbietet.

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