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Eine kleine Zelle – ein großes Geschenk: Ei-zellspenderinnen

Immer mehr Paare sind durch die Unfruchtbarkeit betroffen. Die moderne Medizin verfügt zum Glück über Techniken der assistierten Reproduktion und Prozeduren, die trotz hochgradiger Reduzierung der Fertilität eines bzw. beider Partner die Chance auf ein Kind bieten. Die Eizellspende macht eine von ihnen aus.

Die Eizellspende funktioniert seit zehn Jahren in Polen. Am Anfang waren Spenderinnen Frauen, die In-Vitro-Programme in Anspruch nahmen und überzählige Eizellen hatten. Schnell hat sich aber herausgestellt, dass der Bedarf deutlich höher ist, deshalb begannen Fertilitätskliniken nach „externen“ Spenderinnen zu suchen.

Wer sind Eizellspenderinnen?

Über Kinder, die aus Eizellspende geboren wurden, haben Massenmedien viel berichtet, des-halb erfreute sich das Thema einer größeren Popularität nicht nur bei Paaren, die sich der Unfruchtbarkeitsbehandlung unterzogen, sondern auch bei potenziellen Spenderinnen. Bei Fertilitätskliniken meldeten sich Frauen an, die ihre Eizellen spenden wollten. Manchmal waren es Personen, die ihrer Schwester oder Freundin auf diese Art und Weise helfen wollen, und manchmal ganz fremde Frauen.

Es melden sich immer mehr Spenderinnen bei uns an – wie Dipl.-Med. Bartłomiej Kuczera, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe vom InviMed Fertilitätsklinikum Kattowitz sagt. – Die Wahl der Spenderin wird sehr sorgfältig getroffen und beginnt mit der Ergänzung eines Fragebogens zur Gesundheit der Spenderin und ihrer Familie. Wenn die erste Phase der Se-lektion ein positives Ergebnis hat, wird die Eizellspendekandidatin zu detaillierten Untersu-chungen eingeladen – wie Bartłomiej Kuczera von InviMed das Bewerbungsverfahren be-schreibt.

Ist die Eizellspende sicher?

Jede Frau besitzt ca. 400 Tsd. Eizellen, je 200 Tsd. in jedem Eierstock. Aus der riesigen Menge werden höchstens einige hundert während des ganzen Lebens im Rahmen der Mo-natszyklen verwendet. Was passiert mit den sonstigen Gameten? Sie können anderen Frauen geschenkt werden, die mit dem Problem der Unfruchtbarkeit zu ringen haben und keine Chance auf Mutterschaft haben, weil sie keine eigenen Eizellen besitzen (z.B. im Zusam-menhang mit der vorzeitigen Ovarialinsuffizienz bzw. nach onkologischer Behandlung).

Die Eizellspende stellt keine Gefährdung der Gesundheit der Spenderinnen und ist für Frauen wirksam, die Empfängerinnen sind. Die Spenderinnen werden vor der Entnahme von Eizel-len einer strengen Prüfung unterzogen.

Anforderungen an Eizellspenderinnen

Um Eizellspenderin zu werden, muss die Frau rigorose Anforderungen erfüllen, die den Vor-gaben u.a. der Europäischen Gesellschaft für Humane Reproduktionsmedizin und Embryolo-gie (ESHRE) entsprechen:

  • Vor allem muss sie völlig gesund und weniger als 32 Jahre alt sein. Spenderinnen werden sehr detailliert sowohl im Hinblick auf virusologische als auch genetische Aspekte untersucht. Den Zweck der Untersuchungen bildet der Ausschluss von gene-tischen, neurologischen, hormonellen oder sogar psychischen Erkrankungen.
  • Die potentielle Spenderin muss einen unauffälligen Befund der Zervix-Zytologie, re-gelmäßige Monatszyklen und zwei Eierstöcke haben.
  • Die Kandidatin für Gametenspenderin muss auch suchtfrei sein.

Wie verläuft der Prozess der Eizellspende?

Der gesamte Prozess der Eizellspende dauert ca. 4-8 Wochen. Neben den detaillierten Unter-suchungen hat die potenzielle Spenderin auch einen Termin beim Frauenarzt und Psycholo-gen. Anschließend wird sie einer hormonellen Behandlung unterzogen, deren Zweck es ist, die Anzahl der im Rahmen eines Monatszyklus produzierten Eizellen zu steigern. Der Ein-griff der Entnahme der Eizelle selbst dauert kurz und ist schmerzlos (erfolgt in Anästhesie). Die Spenderin verbringt einige Stunden im Klinikum und kann am selben Tag noch nach Hause gehen.

Garantierte Anonymität

Sowohl die Prozedur der Donation, als auch der Adoption der Eizellen ist völlig anonym. Es passiert manchmal, dass eine Spenderin einer konkreten Person aus der Familie, z.B. ihrer Schwester oder Cousine helfen will. Dann ist die Beachtung der Anonymität nicht notwen-dig. Jedoch bei völlig füreinander fremden Frauen lernt die Gametenspenderin die Empfän-gerin nicht kennen.

Wirksamkeit des Programms der Eizellspende

Die Behandlung der Unfruchtbarkeit mit der Eizellspende erfreut sich einer immer größeren Popularität und ist dabei auch sehr wirksam. – Die Eizellspende stellt für viele unfruchtbare Paare die einzige Chance auf ein Kind dar. Wir sind stolz auf die hohe Wirksamkeit des In-Vitro-Programms mit Eizellspende bei InviMed – wie Dipl.-Med. . Bartłomiej Kuczera, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe vom InviMed Fertilitätsklinikum in Kattowitz zugibt.

Fast 7 von 10 Patientinnen, die 2017 das Programm der Eizellspende von einer anonymen Spenderin bei InviMed in Anspruch nahmen, sind heute glückliche Mütter. Der Therapieer-folg in einem Einzelzyklus, in dem Embryos aus Eizellen von einer Spenderin erzielt wur-den, beträgt bei InviMed 68%

Wir geben uns alle Mühe, damit unsere Patienten Eltern werden. Dank der sorgfältigen Auswahl von Eizellspendekandidatinnen und Einhaltung der höchsten medizinischen Stan-dards in jeder Phase der Eizellspende können wir erfolgreich die Natur unterstützen. Jede im In-Vitro-Verfahren erzielte Schwangerschaft bedeutet ein großes Glück für unsere Patienten und einen Erfolg für das medizinische Personal – fügt Kuczera hinzu.

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