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Lernen Sie In-vitro-Techniken kennen

Dank der In-vitro-Fertilisation werden in Polen etwa 5 Tausend Babys jährlich geboren. Nach der Europäischen Vereinigung für Reproduktionsmedizin und Embryologie (ESHRE) sind es seit Ende der 70. Jahre des 20. Jh. fünf Millionen in der ganzen Welt. Worauf eigentlich beruht die In-vitro-Technik und was entscheidet über ihren Erfolg erzählt Łukasz Sroka, Facharzt für Frauenmedizin und Geburtshilfe bei der Kinderwunschklinik InviMed in Poznań.

Die Geschichte der In-vitro-Befruchtung (Englisch: In Vitro Fertilization – IVF) ist schon über 30 Jahre lang. Die erste Geburt des Kindes, das mithilfe der In-vitro-Technik gezeugt wurde, fand 1878 in Großbritannien statt, in Polen neun Jahre später. Die Technik beruht auf dem Zusammenbringen von Eizellen und Samenzellen außerhalb des menschlichen Organismus und demnächst dem Transfer des entstandenen Embryos in die Gebärmutter der Frau, wo es sich weiter so entwickelt, wie bei einer natürlichen Schwangerschaft.

Um die Chancen der In-vitro-Fertilisation zu steigern, werden einige Eizellen befruchtet, die dank hormoneller Stimulation gewonnen werden. Der Frau werden Spritzen mit Gonadotropinen verabreicht, die die Eierstöcke stimulieren, eine größere Anzahl von Follikeln mit reifen Eizellen zu produzieren. Sie werden entnommen, indem Eierstöcke punktiert werden. Die Punktion wird auf dem vaginalen Weg unter Ultraschallkontrolle durchgeführt, meistens unter einer kurzfristigen Narkose.

 Klassische In-vitro-Methode

Beim klassischen In-vitro-Verfahren (IVF) werden entnommene reife Eizellen in eine Schale mit der Flüssigkeit für die Embryozucht gelegt. Danach werden dazu Samenzellen zugegeben. Auf eine Eizelle fallen ca. 50 Tsd. Samenzellen. Die Fortpflanzungszellen (Gameten) verbinden sich von selbst und bilden Embryonen. Der Prozess wird in Bedingungen durchgeführt, die denen des menschlichen Körpers ähnlich sind, also in einer flüssigen Umwelt bei Temperatur 37 °C und einem pH, das für Gameten optimal ist. Die sich richtig entwickelnden Embryonen werden nach einer zwei oder drei Tage langen Inkubation, auf der Etappe der Blastozyste, also nach fünf bis sechs Tagen nach der Punktion, in die Gebärmutter übertragen.

 In vitro ICSI-Methode

Wenn wir die Chancen der klassischen IVF für gering einschätzen, und es ist der Fall bei einer geringeren Anzahl und Beweglichkeit oder einem falschen Aufbau der Samenzellen (männlicher Faktor der Unfruchtbarkeit); immunologischer Unfruchtbarkeit oder in Fällen, in denen die Gründe für Unfruchtbarkeit nichtfeststellbar sind, sowie bei Verdickung oder Fibrosierung der Glashaut der Eizelle, führen wir Mikromanipulation – ICSI- oder IMSI-Methode – durch. Diese Verfahren lassen die Effektivität der künstlichen Befruchtung steigern.

ICSI ist die Injektion der Samenzelle direkt in das Zytoplasma (Englisch: Intracytoplasmic Sperm Injection). Mithilfe einer Pipette für Mikroinjektion wird eine einzelne Samenzelle entnommen und unter dem Mikroskop in das Innere einer Eizelle eingeführt. Für ICSI können sowohl aus dem frisch abgegebenen Sperma gewonnene, als auch im eingefrorenen Zustand aufbewahrte Samenzellen genutzt werden. Es beeinflusst die Effektivität der Methode nicht, denn zur Befruchtung werden nur die Samenzellen mit den besten Beweglichkeits- und Lebendigkeitsparametern, sowie dem richtigen Aufbau ausgewählt.

Die Technik an sich erfordert einer langen Übung bei Handhabung der Mikroinstrumente. Die Samenzelle wird unbeweglich gemacht, indem ihre Geißel beschädigt wird, und in die Mikropipette gelegt. Die früher entsprechend präparierte Eizelle wird unbeweglich gemacht und die Pipette mit der Samenzelle wird eingeführt. Die Verletzung der Zellmembran ist so gering, dass eine idiopathische Reparatur möglich ist. Etwa 16 Stunden nach dem Verfahren werden die Aktivierung der Eizelle und der Verlauf der Befruchtung beurteilt.

Nach 26 Stunden kann die erste Teilung der Zellen beobachtet werden – es entstehen zwei Blastomere. Der Transfer in die Gebärmutter erfolgt wie bei der klassischen IVF – meistens am zweiten oder dritten Tag nach der Entnahme. Es ist auch möglich, dass die Embryonen bis zum fünften oder sechsten Tag weiter gezüchtet werden.

 In vitro IMSI-Methode

Eine Variante der ICSI-Technik ist IMSI (Englisch: Intracytoplasmic Morphologically Selected Sperm Injection).Sie ermöglicht eine sehr präzise Wahl der Samenzelle, die mit der Eizelle zusammengebracht wird. Dank einem modernen Mikroskop, das das Bild über 6000-fach vergrößert, können die Embryologen die Samenzelle mit dem richtigen Aufbau wählen, die bessere Chancen für eine richtige Schwangerschaft verspricht. Die Methode wird meistens in den Fällen angewendet, wenn die Samenzellen zahlreiche strukturelle Veränderungen aufweisen oder aus dem Hoden oder Nebenhoden des Patienten entnommen wurden. Praktisch gesehen bedeutet es, dass die In-vitro-Methode IMSI die Chance für Elternwerden auch diesen Männern gibt, deren Samen sehr schlechte Parameter 

Technologien, die die Effektivität der In-vitro-Methode steigern

Die Technik, die bei Embryonen mit einer verdickten, anomalen Glashaut angewendet wird, ist AZH(Englisch: Assisted Zona Hatching). Diese Laborprozedur beruht darauf, dass in der Embryohaut ein geringer Schnitt mit Laser getan wird. Dies vereinfacht die Lösung des Embryos aus der Haut und seine Einnistung in der Gebärmutterhöhle. Die Haftung des Embryos in der Schleimhaut der Gebärmutterhöhle fördert auch die spezielle Lösung EmbryoGlue®, die nahrungsreiche und energiespendende Substanzen enthält, die für die optimale Entwicklung des Embryos notwendig sind. Die Lösung beinhaltet auch Hyaluronsäure. Die Anwendung dieser Lösung steigert die Chancen von In-vitro-Behandlung um 10%.

Individueller Behandlungsplan

In allen Kinderwunschkliniken InviMed passen wir die Behandlungsmethode individuell an jede Patientin an. Nach der Durchführung der Punktion besprechen wir gemeinsam mit den Embryologen, welche Methode anzuwenden ist. Dabei richten wir uns nach der Unfruchtbarkeitsanamnese des jeweiligen Paares, den aktuellen klinischen Daten, die aus dem Verlauf des gegenwärtigen und der früheren Zyklen resultiert und der Qualität und Anzahl des gewonnenen biologischen Materials (Fortpflanzungszellen). Unter Berücksichtigung von allen diesen Faktoren bestimmen wir die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs bei Anwendung von unterschiedlichen Behandlungsmethoden und wählen die optimale.

Hohe Effektivität

Die Kinderwunschkliniken in Polen erreichen momentan 43-prozentige Effektivität. Das bedeutet, dass 43% Frauen, die die In-vitro-Behandlung bei InviMed in Anspruch nehmen, schon nach dem ersten Versuch schwanger werden. Dies findet Bestätigung in den unabhängigen Berichten von ESHRE (der Europäischen Vereinigung für Fortpflanzungsmedizin und Embryologie). Dies gewährleistet uns die leitende Stellung, sowohl unter den polnischen, als auch zahlreichen europäischen Kliniken. Zum Vergleich: die durchschnittliche Wirksamkeit der In-vitro-Methode beträgt in Polen 37,3% und in ganz Europa 33,2%.Dank den Kliniken InviMed sind schon über 7.000 Kinder geboren und wir kämpfen jeden Tag, um Träume vom Elternwerden von weiteren unfruchtbaren Paaren zu erfüllen.

Die Krönung meiner Arbeit ist der Augenblick, in dem glückliche Eltern mit ihren Kindern unsere Klinik besuchen. Solche Momente überzeugen mich davon, dass meine Arbeit Sinn hat.
ricardo-faundez.jpgRicardo Faundez, Oberdirektor für Embryologie

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