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Mit 40 schwanger werden

Die Schwangerschaft nach dem 40. Lebensjahr bedeutet für viele Frauen Freude aber auch Angst. Obwohl solche Schwangerschaften noch vor kurzem eine Überraschung in der Gesellschaften waren, ist es heutzutage immer üblicher, mit 40 Jahren oder mehr schwanger zu werden

Eine statistische Europäerin bringt das Kind im Alter von 28,9 Jahren zur Welt. Den Angaben zur Folge ist seit 1990 jedoch ein Trend sichtbar, dass die Mutterschaft für das Alter über 30 oder 40 Jahre aufgeschoben wird. Sowohl in Polen als auch in Europa kann man beobachten, dass das Durchschnittsalter der Mütter sowie die Quote von Kindern, die von Frauen über dem 40. Lebensjahr zur Welt gebracht werden, steigen. Mit dem höchsten Anteil von Geburten durch ältere Mütter zeichnen sich die größten europäischen Städte aus.

Mutter mit 40 Jahren in Deutschland

Immer mehr deutsche Frauen entscheiden sich für die Schwangerschaft nach dem 40. Lebensjahr. Den statistischen Angaben zufolge stieg der Anteil an Frauen, die zwischen dem 40. und 44. Mutter werden, in den Jahren 1986-2008 von 1,1% auf 4,8% und an Frauen, die mit 45 Jahren und mehr Mutter werden, von 0,08% auf 0,2%. Das zeigt, dass sich viele Deutsche für die spätere Mutterschaft entscheiden. In den letzten 22 Jahren nahm der Anteil an Müttern ab, die im Alter von 20-29 gebären – von 64,5% auf 42,5%. Die durchgeführten wissenschaftlichen Studien weisen darauf hin, dass die Chance auf Befruchtung einer Eizelle bei Frauen von 40 und mehr Jahren reduziert ist.

„Fürs später“ 

Die Frauen von heute, im Bewusstsein von Gefahren der gegenwärtigen Welt, wollen ihren Kindern den allerbesten Start ins Leben geben. Sie entscheiden sich also für die Schwangerschaft, nachdem sie das Studium absolviert, finanzielle Stabilität und die nächsten Schritte ihrer Berufskarriere erreicht sowie eine entsprechende Wohnung gefunden haben. Sehr wichtig ist auch die Suche des entsprechenden Mannes zur Rolle des Partners und des Vaters. Die Mutterschaft mit 35 Jahren bedeutet in der Meinung der Frauen eine „reife“ Mutterschaft.

Schwanger werden mit 40 – Chancen 

Die späte Mutterschaft - mit 40 Jahren oder mehr hat jedoch ihre Folgen - niedrigere Fruchtbarkeit. Man soll jedoch bedenken, dass die Wahrschrinlichkeit, schwanger zu werden, mit 25 Jahren 25% beträgt, im Alter von 40 Jahren - nur noch 10%. Es ist das Ergebnis des natürlichen Alterns des Organismus, d.h. Alterns der Eizellen (bei 30-Jährigen beträgt die Quote auffälliger Eizellen bis 40%, bei 40-Jährigen sogar 80%), häufigere ovulationsfreie Zyklen, hormonelle Veränderungen bei Frauen, geringeres Volumen des Samens, Senkung der Anzahl von korrekt aufgebauten und beweglichen Spermien bei Männern, sowie häufigere Erkrankungen, die die Fruchtbarkeit beider Geschlechter senken.

Das erste Kind mit 40 Jahren – wie erfüllt man sich den Kinderwunsch?

Viele kinderlose Frauen stellen sich nach dem 40. Lebensjahr die Frage, ob sie noch glückliche Mütter werden können.
Wenn die Frau versucht, das Kind auf natürlichem Wege zu zeugen, so ist sicherlich die Beobachtung des Menstruationszyklus und die Bestimmung der fruchtbaren Tage hilfreich. Es ist empfehlenswert, die Entscheidung mit einem Frauenarzt zu konsultieren, der Fertilitätsuntersuchungen durchführen lässt, mit der Frau spricht und Zweifel und Risiken erklärt, die bei einer späten Schwangerschaft auftreten können. Man muss auch für Gesundheit, regelrechten Lebensstil, d.i. körperliche Aktivität und richtige Ernährungsgewohnheiten sorgen. Und sich psychisch auf Misserfolge einstellen. Die moderne Reproduktionsmedizin ist aber vorbereitet, Frauen zu helfen, die nach ihrem 40. Lebensjahr zum ersten Mal Mutter werden wollen.

Für solche Patientinnen wurde das Programm der anonymen Eizellspende entwickelt, über die Sie hier mehr erfahren können: IVF mit Eizellspende

Mit 40 Jahren und älter schwanger werden

Obwohl Gynäkologie-Experten behaupten, dass es perfekt wäre, wenn Frauen ihr erstes Kind vor dem 26. Lebensjahr zur Welt bringen würden, werden sie von der heutigen Realität gezwungen, an der Erhöhung der Altersgrenze für sichere Mutterschaft zu arbeiten. Dabei ist zu betonen, das alle sechs Frauen, die nach dem 35. Lebensjahr schwanger wurde, ärztliche Unterstützung beim Kinderwunsch in Anspruch nahm. Sogar 80% dieser Frauen haben innerhalb von 5 Jahren, nachdem sie ärztliche Hilfe in Anspruch genommen hatten, ein Kind zur Welt gebracht. Es ist unter anderem dank dem enormen medizinischen Fortschritt möglich.

Schwangerschaft mit 40 Jahren – Risiken

Wenn die Frau altert, altern auch ihre Eizellen, was zur Reduzierung der Fertilität und Qualität der Reproduktionsfähigkeit führt. In älteren Oozyten kann es zu Mutationen und Chromosomenaberrationen kommen. Ein Beispiel für eine zahlenmäßige Chromosomenabberation bei Kindern mit Müttern von mehr als 35 Jahren bildet das Down-Syndrom. Mit dem Alter der Frau steigt das Risiko, ein Kind mit Down-Syndrom zur Welt zu bringen. Bei Frauen nach dem 35. Lebensjahr beläuft sich die Wahrscheinlichkeit der Trisomie 21 auf 1:1000, bei Frauen nach dem 40. Lebensjahr steigt sie auf 1:100 und im Alter von 45 auf 1:30. Dank dem Programm der anonymen Eizellspende erhält die Frau 12 gesunde, hochqualitative Oozyten. Einzellspenderinnen sind gesunde Frauen vor dem 32. Lebensjahr.

Schwanger werden mit 40 - Tipps 

Eine genauere Diagnostik, wirksamere Behandlungsmethoden, moderne Arzneien sowie Techniken der assistierten Reproduktion helfen, den Kinderwunsch zu erfüllen. Sogar Frauen mit 40 oder mehr Jahren, die keine unauffälligen Eizellen mehr besitzen, haben eine Chance, ihr Ziel zu verwirklichen und Mutter zu werden. Zur Hilfe eilt nämlich die Eizellspende, also ein Prozess, der darauf beruht, Eizellen von einer anderen, gesunden Frau zu empfangen. Es ist wissenswert, dass Frauen mit 45 Jahren und älter häufiger dank Eizellspende Kinder zur Welt gebracht haben, als unter Anwendung eigener Oozyten. Solche Behandlungen werden nämlich mit Erfolg in den InviMed-Kliniken in Polen durchgeführt.
Am wichtigsten ist jedoch die Angst zu überwinden. Keine Lebensentscheidung soll unter Druck getroffen werden, und die Ruhe kann man erreichen, wenn man sein Wissen auf einer bewährten Informationsquelle aufbaut. In solchen Falle ist es ratsam, eine Kinderwunschklinik aufzusuchen und alle notwendigen Informationen zu holen.

Meine Arbeit ist meine Leidenschaft. Jeden Tag treffe ich glückliche Familien, die den mühevollen Weg der Behandlung mit Erfolg zurückgelegt haben. Ihre Freude führt dazu, dass ich meine Arbeit noch mehr liebe.
dr-n-med-beata-makowska-invimed-gdynia.jpgDr. med. Beata Makowska

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